Paris in den Namen der Brillen, Los Angeles am Anfang des Projekts, Frankreich in der Arbeit der Ateliers. AHLEM verbindet diese Orte durch die Vision von Ahlem Manai-Platt. Die Designerin setzt auf Geometrie, Materialien und Oberflächen, um jeder Fassung ihren eigenen Charakter zu geben.
Die Geschichte von Ahlem Manai-Platt
Als Ahlem Manai-Platt AHLEM 2014 in Los Angeles gründete, brachte sie ihre Pariser Wurzeln mit. Diese Verbindung lebt in den Namen der Kollektion weiter: Alexandre III, Pont des Arts, Rue Bosquet. Brücken und Straßen werden zu vertrauten Bezugspunkten eines Projekts, das auf der anderen Seite des Atlantiks begann.
Von Anfang an entschied sich die Designerin für französisches Handwerk und den Anspruch, Brillen über eine Saison hinaus zu gestalten. Das Bauhaus gehört zu den ausdrücklich genannten Einflüssen der Marke: Das Verhältnis von Form und Funktion, ausgewogene Proportionen und eine klare Konstruktion bilden die Grundlage ihrer Arbeit.
Dieser Ansatz lässt unterschiedliche Interpretationen zu. Kräftige Acetatfronten stehen neben feinen Metallfassungen, Rechtecken, Rundungen und Cat-Eye-Formen. Präzise Linien und die Aufmerksamkeit für Oberflächen verbinden sie.
Die Arbeit der französischen Ateliers
AHLEM-Fassungen werden in Frankreich gemeinsam mit spezialisierten Handwerkern von Hand gefertigt, darunter Meilleurs Ouvriers de France. Die Marke verarbeitet Acetat, galvanisch beschichtete Metalle und Titan. Verfahren und Oberflächen werden passend zum jeweiligen Entwurf gewählt.
Polieren, Facettieren und der Wechsel zwischen matten und glänzenden Flächen bestimmen das Ergebnis mit. Eine Facette ist ein abgeschrägter Schnitt entlang einer Kante. Sie verändert den Übergang zwischen zwei Flächen und den Lichteinfall auf die Fassung. Bei Acetat macht sie die Tiefe des Materials sichtbar; bei Metall kann sie selbst einer sehr feinen Kontur mehr Ausdruck geben.
Hier wird das Detail greifbar: an der Seite eines Bügels, am Fassungsrand oder wenn man die Brille in der Hand dreht. Ihr Erscheinungsbild verändert sich mit dem Blickwinkel, während der Entwurf als Ganzes klar erkennbar bleibt.
Alexandre III. Die Tiefe des Acetats
Alexandre III in Petrol Light interpretiert die rechteckige Korrektionsfassung mit einer markanten oberen Linie und weicheren unteren Ecken. Die Front aus Celluloseacetat besitzt sichtbare Tiefe. Der Steg führt die Form weiter, kleine Metalldetails markieren die äußeren Kanten.
Der Petrolton verleiht der Geometrie Tiefe. In stärkeren Bereichen wirkt er satt, zu den Rändern hin wird er transparenter. Die Brille zeigt Präsenz im Gesicht und belohnt zugleich einen genaueren Blick: auf ihre Farbe, die Schliffe im Acetat und die Übergänge zwischen den einzelnen Teilen.

Harpe. Cat-Eye mit feiner Kontur
Bei Harpe in Peony Gold zeichnet ein feiner Metallrand die Cat-Eye-Form nach. Die obere Linie steigt nach außen an und trifft über klar definierte Ecken auf die untere Rundung. Die Gläser nehmen eine großzügige Fläche ein, der schmale Rand folgt ihrer Form.
Die Fassung besteht aus Stahl mit Palladium- und 22-Karat-Gold-Beschichtung. Die Nasenpads aus Titan tragen ein lasergraviertes Dekor. Auch ein meist verdecktes Bauteil wird sorgfältig ausgearbeitet. Neben Alexandre III zeigt Harpe, wie das Verhältnis zwischen Material und Stärke den Ausdruck einer Brille verändert.

Prairie. Schwarz trifft Flieder
Prairie in Black / Lilac bringt Farbe in die Gläser. Die schwarze Sonnenbrillenfront ist horizontal gestreckt und steigt an den äußeren Kanten an. Gerundete Fassungsränder und facettierte Bügel begleiten die kompakte Form. Kleine Metalldetails ergänzen beide Seiten.
Die Kombination mit Flieder macht diese Variante besonders eigenständig. Auf den Fotos lassen die transparenten Gläser die Augen sichtbar und mildern die Wirkung der schwarzen Front. Der Charakter entsteht im Zusammenspiel: Kontur, Farbe und Augen bleiben gemeinsam wahrnehmbar.

AHLEM bei OCCHIO
Alexandre III, Harpe und Prairie eröffnen drei Perspektiven auf die Marke: die Tiefe des Acetats, die Feinheit des Metalls und das Zusammenspiel von Fassung und farbigem Glas. Diese Merkmale helfen dabei, den Teil der Kollektion zu entdecken, der zum eigenen Kleidungsstil und Ausdruck passt.
Die Entscheidung fällt beim Tragen, wenn Proportionen, Auflage und Passform zusammenspielen. Auf den Seiten der AHLEM-Kollektion finden Sie Farben und verschiedene Ansichten. Unser Ratgeber zu Brillenmaßen hilft beim Vergleich mit einer gut sitzenden Brille. In der OCCHIO-Boutique in Crema können Sie die Modelle anprobieren und ihre Wirkung bei Licht und Bewegung erleben.
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Quellen und Fotografien
AHLEM · Geschichte · AHLEM · Über die Marke · AHLEM · Handwerk und Materialien
Markengeschichte und Handwerksverfahren beruhen auf den offiziellen AHLEM-Seiten. Die Betrachtung von Formen und Farbkombinationen gibt die redaktionelle Sicht von OCCHIO wieder. Technische Angaben: OCCHIO-Produktseiten. Einstiegsfoto: AHLEM-Kampagne SS25; Produktfotos: AHLEM-Bildmaterial aus dem OCCHIO-Katalog.